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Chronik

Über 100 Jahre Sportgeschichte der Gehörlosen Sportvereine in Deutschland

 

1888 - Gründung des 1. Gehörlosen Sportverein in Deutschland mit dem Taubstummen Turnverein   "Friedrich" Berlin. Nach dieser Gründung folgen andere Sportgemeinschaften dem Beispiel von    "Friedrich" und Deutschland weit gründen die Menschen ab Beginn des 20. Jahrhunderts weitere Vereine.

 

1908 - Gründung des 1. Gehörlosen Sportverein in Niedersachsen mit dem Gehörlosen Sportverein Hannover von 1908 e.V.

 

1910 - Am 21. August 1910, Gründung des „Verband Deutscher Taubstummen-Vereine für Leibesübungen“ in Köln.Chronik des Gehörlosen Sportverbandes Niedersachsen e.V.

 

1961 - Der Gehörlosensport in Deutschland hatte in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg einen starken. Aufschwung erfahren. In Niedersachsen schlossen sich der Gehörlosen Sportverein Hannover (gegr.1908), der Gehörlosen Sportverein Braunschweig (gegr.1925), der Gehörlosen Sportverein Hildesheim (gegr.1932) und der Gehörlosen Sportverein Osnabrück (gegr.1958), zu einer „Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Gehörlosen-Sportvereine“ zusammen. Alle Vereine waren auch ordentliches Mitglied im LandesSportBund Niederachsen. Heinz von der Ahe, als 1. Vorsitzender des GSV Hannover, übernahm die obligatorische Leitung.

 

1974 - Alle Vereine in Deutschland waren bis 1974 direkte Mitglieder im Deutschen Gehörlosen Sportverband e.V. Durch einen Verbandsbeschluss wurden künftig nur noch Landessportverbände aufgenommen. Die Länder waren gezwungen eigene Landessportverbände mit den Vereinen der     jeweiligen Bundesländer zu gründen.

 

1975 - Am 12. April, in Braunschweig, wurde  der „Gehörlosen-Sportverband Niedersachsen“, (kurz GSN) mit 13 Sport-Vereinen und mehr als 700 ordentlichen Mitgliedern gegründet. In der Folge wird der GSN als Landessportverband im Deutschen Gehörlosen Sportverband und im LandesSportBund Niedersachsen als ordentlicher Landesfachverband aufgenommen. Verbandsvorsitzender wurde Karl-Hermann Rode vom GSV Hannover. Gründungsmitglieder waren damals der Gehörlosen Sportverein Braunschweig (179 Mitgl.), der Gehörlosen Sportclub Göttingen (25 Mitgl.), der Gehörlosen Sportverein Hannover (97 Mitgl.), der Gehörlosen Schießclub Bad Harzburg (14 Mitgl.), der Gehörlosen Sportverein Hildesheim (136 Mitgl.), der Gehörlosen Sportclub Lüneburg (16 Mitgl.), der Gehörlosen Kegelclub Oldenburg (14 Mitgl.), der Gehörlosen Sportverein Oldenburg (37 Mitgl.), der Gehörlosen Sportverein Osnabrück (60 Mitgl.), der Gehörlosen Sportclub Rinteln (8 Mitgl.), der Gehörlosen Sportclub Salzgitter(7 Mitgl.), der Gehörlosen Kegelklub Wilhelmshaven (33 Mitgl.) und der Gehörlosen Kegelclub Wolfsburg (37 Mitgl.). Im GSN wurden folgende Sportarten betrieben: Fußball, Hallenhandball, Tischtennis, Schach, Leichtathletik, Sportkegeln, Schwimmen und Wasserball, Sportschießen, Faustball, Kanu, Volleyball und Motorsport.

 

1976 - In Hildesheim findet das 1. Gehörlosen Sportfest der Gehörlosen (heute Landesportfest) statt.

 

1977 - 2. Gehörlosen Sportfest in Hannover.

 

1979 - 3. Gehörlosen Sportfest in Braunschweig.

 

1980 -  4. Gehörlosen Sportfest in Osnabrück - Umstellung des Turnus auf 2 Jahre.


1981 - Der Gehörlosen Sportverband Niedersachsen erhält seine Gemeinnützigkeit und sein e.V. als eingetragener Verein im Vereinsregister des Amtsgerichtes Hannover.

 

1982 -  Ewald Fries vom GSV Hildesheim übernimmt den Vorsitz des Verbandes. 5. Gehörlosen Sportfest in Oldenburg.

 

1984 - 6. Gehörlosen Sportfest in Göttingen.

 

1985 -  Der Gehörlosen Sportverband Niedersachsen e.V. wird außerordentliches Mitglied im Gehörlosenverband Niedersachsen um den Belangen der Gehörlosen in Niedersachsen ein größeres Gewicht zu verleihen.

 

1986 -  7. Gehörlosen Sportfest in Lüneburg.

 

1988 -  8. Gehörlosen Sportfest in Wolfsburg-Fallersleben.

 

1989 - Der GSN richtet in Hildesheim für den Deutschen Gehörlosen Sportverband ein „Internationales Leichtathletiksportfest aus. 15 Nationen nehmen daran teil. Auch ein Fußball-Länderspiel Deutschland gegen CSSR wird in Hildesheim ausgetragen.

 

1990 - Der Sportverband erreicht mit 943 Mitgliedern seinen Höchststand.9. Gehörlosen Sportfest in Hameln.

 

1990 - In Braunschweig schließen sich die Landessportverbände der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik dem gesamtdeutschen Dachverband (DGS) an.

 

1991 - Das 18. Deutsche Gehörlosen Sportfest wird gemeinsam vom GSV Braunschweig und dem GSN für den Deutschen Gehörlosen Sportverband in Braunschweig ausgerichtet. Es ist das 1. Gesamtdeutsche Sportfest nach der Wiedervereinigung.

 

1992 - 10. Gehörlosensportfest in Wilhelmshaven.

 

1993 - Erstmals führt der GSN eine Organisationsleiter-Ausbildung über 120 Stunden für Führungskräfte durch, die mit der Vergabe der DSB Lizenz abschließt.

 

1994 - 11. Gehörlosen Sportfest in Hannover

 

1996 - 12. Gehörlosen Sportfest in Hildesheim

 

1997 -  Der GSN bildet zum 1. Mal Übungsleiter mit der „C“ Lizenz über 120 Stunden aus.

 

1998 -  13. Gehörlosen Sportfest in Oldenburg

 

2000 -  Der GSN gibt erstmals Mitgliederausweise mit Jahresmarke heraus. Inhaber der Ausweise haben Vergünstigungen bei Veranstaltungen. 14.Gehörlosen Sportfest in Braunschweig

 

2001 -  Zweiter Ausbildungsgang für Vereinsmanager mit „C“ Lizenz wird durchgeführt.

 

2002 -  Der GSN erhält eine neue Satzung. Der Vorstand wird auf Präsidium umgestellt. 1. Präsident wird der bisherige Vorsitzende Ewald Fries. 15. Gehörlosen Sportfest in Göttingen

 

2003 -  Zum 3. Mal führt der GSN eine Ausbildung für Vereinsmanager/innen durch.


2004 - 16. Gehörlosen Sportfest in Hameln

 

2005 -  4. Ausbildungsgang zum Vereinsmanager „C“ über 120 Stunden nach neuer Konzeption des DOSB.

 

2006 - 17. Gehörlosen Sportfest in Hannover

 

2008 -  18. Gehörlosen Sportfest in Osnabrück

 

2009 - Übungsleiterlehrgang „C“ mit 120 Stunden Ausbildung

 

2010 - Der GSN führt erstmals einen Vergleichswettkampf im Sport für Bildungseinrichtungen Hörgeschädigter durch. In Braunschweig nehmen 4 Landesbildungszentren mit ca. 200 Schülerinnen und Schülern teil. 19. Gehörlosen Sportfest in Braunschweig, erstmals als Landessportfest der Gehörlosen.

 

2012 - 2. Vergleichswettkampf im Sport der Bildungseinrichtungen Hörgeschädigter in Oldenburg mit 4 Landesbildungszentren und ca. 220 Teilnehmern. 20. Landessportfest der Gehörlosen in Oldenburg.

 

2012 - 5. Ausbildung zum DOSB Vereinsmanager „C“

 

2013 - Der GSN führt einen Anti-Dopingbeauftragten ein.

 

2014 - Nach 32 Jahren übergibt Ewald Fries die Präsidentschaft an Peter Fiebiger aus Braunschweig. Ewald     Fries wird zum Ehrenpräsidenten ernannt. 21. Landessportfest der Gehörlosen in Göttingen.

 

2014 - 3. Vergleichswettkampf im Sport der Bildungseinrichtungen Hörgeschädigter in Hildesheim mit 5 Bildungseinrichtungen und ca. 240 Teilnehmern.

 

2015 - 1. inklusive gemeinsame Übungsleiter-Ausbildung mit dem Regions- und Stadtsportbund Hannover für Gehörlose.

 

2016 - 4. Vergleichswettkampf im Sport der Bildungseinrichtungen Hörgeschädigter in Osnabrück mit 5 Bildungseinrichtungen und ca. 240 Teilnehmern. 22. Landessportfest der Gehörlosen in Hildesheim