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Barrierefreiheit muss selbstverständlich sein

18. 06. 2021

Sozialministerin Daniela Behrens betont im Austausch mit Vertreter*innen des „Forum Artikel 30 UN-BRK/Inklusion in Kultur, Freizeit und Sport“ zum heutigen „Digitaltag 2021“ die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Barrierefreiheit.

 

Inklusion ist ein Grundrecht für alle und keine Gefälligkeit. So formulierte das Forum Artikel 30 im vergangenen Jahr seine Forderungen zur Wahrung des Menschenrechts Inklusion während der Corona-Pandemie. „Menschen mit Behinderungen waren und sind von Einschränkungen im täglichen Leben häufig stärker betroffen als Menschen ohne Behinderungen. Es ist daher wichtig, sich für mehr Teilhabemöglichkeiten zu engagieren.“, so der Sprecher des Forum Artikel 30, Karl Finke. Zentral hierbei, so Finke weiter, sei der Aspekt der Barrierefreiheit in seiner vielfältigen Form.

 

Dies betonte auch Ministerin Behrens: „Barrierefreiheit muss als Querschnitt verstanden werden, da sie eine Grundvoraussetzung für Teilhabe darstellt. Im Koalitionsvertrag ist die Schaffung von Barrierefreiheit in allen Bereichen formuliert. Hier sind wir bereits auf einem guten Weg, den wir konsequent weitergehen werden!“

 

Die Corona-Pandemie hat aufgezeigt, wie wichtig auch der Zugang und Umgang mit digitalen Inhalten ist. „Am heutigen Freitag findet der bundesweite Digitaltag 2021 statt. Digitale Teilhabe ist und wird zunehmend auch Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Daher ist die Förderung der digitalen Barrierefreiheit dringend erforderlich.“, so der stellvertretende Sprecher des Forum Artikel 30, Hans-Werner Lange.

 

Mitglieder des Forums Artikel 30 mit der Sozialministerin Daniela Behrens

Peter Fiebiger, ebenso stellvertretender Sprecher, ergänzt: „Das Forum appelliert an die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden, das Thema Barrierefreiheit ernst zu nehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen, wenn es heißt, sowohl zwischenmenschliche als auch bauliche Barrieren zu beseitigen.“

 

Das Forum Artikel 30 ist sich einig, dass Barrierefreiheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden muss, bei der nicht nur die staatliche Seite, sondern auch die privaten Anbieter eingebunden werden müssen.

 

Beim Forum Artikel 30 handelt es sich um einen Zusammenschluss von sieben Organisationen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, vornehmlich in den Bereichen Kultur, Freizeit und Sport, und durch Querschnittsthemen wie eben Barrierefreiheit auch darüber hinaus engagieren. In den Handlungsfeldern Bildung, Arbeit, Kommunikation und Digitalisierung, Wohnen und Versorgung sowie Sport, Freizeit und Kultur hatte das Forum bereits im vergangenen Jahr Forderungen für die Wahrung der Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie formuliert (weitere Infos hier).

 

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