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„Go for Gold“ war das Motiv für Alexander Bley

03.08.2017

Mit einem großen Ziel, die Goldmedaille über 1.500m vor Augen, war der Hannoveraner Maschinenbaustudent Alex Bley nach Samsun gereist. Akribisch hatte er sich in wochenlangen Höhentrainingslagern genau auf den Punkt des 1.500m Finales vorbereitet. Noch kurz vor den Deaflympics war er bei einem Leichtathletikmeeting einen Meilen Weltrekord gelaufen.

 

Eine Medaille blieb ihm aber versagt. Trotz intensivster Vorbereitungen kam Alex Bley über 1500m als Fünfter ins Ziel. Er hatte ein ausgesprochen schweres Rennen gegen John Koech und Symon Cherono aus Kenia zu laufen. Er lief anfangs gut in der Spitzengruppe mit, fiel dann, nach dem Koech und Cherono das Tempo scharf anzogen, zurück auf Platz fünf, wurde von Jaime Morga aus Spanien auf Platz 6 verdrängt, holte wieder auf, aber die Kenianer zusammen mit dem Weißrussen Aliaksandr Charniak bleiben uneinholbar.

 

Eine zweite Chance auf eine Deaflympicsmedaille hatte Alex Bley dann noch im 800m Lauf, wo er locker das Finale erreichte. Auch hier traf er wieder auf die Konkurrenten aus Kenia und Weißrussland. Alexander Bley wirkte aber nicht mehr so frisch wie beim 1.500m Lauf. Am Ende wieder nur ein 5. Platz. Sieger wurde der Weißrusse Aliaksandr Charniak, vor Mooyong Lee aus Korea und  dem Spanier Jaime Martinez Morga. Vierter knapp vor Bley wurde der Kenianer John Koech. Wenigstens mit Kelvin Wambui konnte Bley einen weiteren Kenianer hinter sich lassen.

 

Zwei sehr gute 5.Plätze waren seine Ausbeute bei seinen 2. Deaflympics. Weniger als erhofft, doch mehr als vor 4 Jahren in Sofia.

 

Text: Peter Fiebiger; Fotos: Anton Schneid und Pit Schöler (DGS)

 

Fotoserien zu der Meldung


Alex Bley in Samsun (11.08.2017)